Manfred Paul Weinberger
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News

 

New CD - `Stories´14. 9. 2009

Am 16.April wurde dieses Konzert vom ORF-Ö1 in der PKS Villa in Bad Ischl (Club der Jazzfreunde Bad Ischl) mit dem Bontas/Weinberger Quartett aufgezeichnet. Die Aufnahme, bei der der Rumänische Schlagzeuger Billy Bontas, Bassist Christian Wendt und Gitarist Primus Sitter mitwirken, wurde bereits am 29. Juni auf Ö1 in der Reihe `On Stage´ in voller Länge ausgestrahlt. Teile aus dem Konzert werden im Oktober als Produktion von ORF/Ö1 veröffentlicht.

`Stories´, für diesen Titel wurden sechs Stücke eines Konzertes ausgewählt, das im geschichtsträchtigen Ambiente der PKS Villa (PKS - Pythagoras Kepler Schule – Zentrum der Viktor Schauberger Forschung) in Bad Ischl, am 16. April vom ORF/Ö1 aufgenommen wurde. Diese Aufnahme hat eine Vorgeschichte: Billy Bontas und Manfred Paul Weinberger lernten einander 1997 in den Rocky Mountains in Westkanada kennen. Beide waren dort als Stipendiaten des `Banff Centre For The Arts´, um vier Wochen in einem Biotop für Kunst und Musik mit Vertretern einer internationalen Jazzszene Ideen auszutauschen. Zehn Jahre später kreuzten sich die Wege von Bontas und Weinberger wieder. Emilian Tantana, ein Jazzkenner, Kindheits- und Jugendfreund von Billy Bontas und Leiter des Vereins `Jazzfreunde Bad Ischl´, vermittelte den Kontakt und es konnten drei Konzerte organisiert werden. Das dritte Konzert fand im Zuge eines Konzertzyklus statt, der anlässlich des 30 jährigen Jubiläums des Vereins `Jazzfreunde Bad Ischl´ zusammengestellt wurden. Ohne den Gedanken damit eine CD zu produzieren wurde dieses Konzert vom ORF/Ö1 für die Sendereihe `On Stage´ aufgezeichnet.
Als Komponisten und Bandleader arbeiten Bontas und Weinberger seit ihrer ersten Begegnung in Banff für viele unterschiedliche Projekte. Eine Gemeinsamkeit ist im musikalischen Streben beider Musiker deutlich zu erkennen: in ihren Arbeiten zieht sich der kulturübergreifende Gedanke wie ein roter Faden durch. Billy Bontas, der mit seinem rumänischen Background rhythmisch eine authentische, hoch energetische Note - in Form einer Mischung von osteuropäischer Folklore und einem hörbaren Bekenntnis zur Jazztradition - in die Musik einbringt. Manfred Paul Weinberger spannt mit seinen Projekten den Bogen zwischen Kanada und Indien, in welchen teilweise auch das Element Tanz/Bewegung als zentrales Gestaltungselement eingesetzt wird. Auch in seiner Arbeit zeichnet sich eine rhythmisch komplexe Komponente, in Verbindung mit farbenreicher Harmonik ab. Die Kompositionen beider Musiker tragen sehr unterschiedliche, persönliche Handschriften.
Christian Wendt am Fretlessbass/Kontrabass und Primus Sitter an der Gitarre sind kongeniale Partner in dieser Band. Beide Musiker sind zwei herausragende Figuren der österreichischen Jazzszene die sich durch ihre eigene Musik im europäischen Raum gut klingende Namen erspielten. Durch intelligente Interaktion und packende Solis setzen sie in dieser Formation spannende Akzente.
Die vorliegende CD dokumentiert ein glückliches Aufeinandertreffen von interessanten Zeitgeistern der Musik, deren Sounds sich durch unterschiedliche Ausprägungen in idealer Weise ergänzen. Nicht zuletzt war dies beim anhören der Tracks eine wichtige Entscheidungshilfe für die Produktion und Veröffentlichung von `Stories´ - viel Freude damit!

 

New CD - TRIO25. 6. 2009

Ein Wunschprojekt, mit dem ich mich gedanklich schon einige Zeit beschäftigte, konnte mit dieser Produktion realisiert werden.

Manfred Paul Weinberger - Trompete, Flügelhorn
Primus Sitter - Gitarre
Don Thompson - Bass, Vibraphon, Klavier

`Trio´ - Weinberger | Sitter | Thompson - ist der Titel meiner jüngsten Produktion. Die Musik ist im weitesten Sinne `kammermusikalisch´ gehalten. Für dieses Projekt konnte ich Primus Sitter an der Gitarre und den phantastischen kanadischen Musiker Don Thompson am Kontrabass, Klavier und Vibraphon begeisten. Im Trio werden unterschiedliche Soundkombinationen mit Trompete, Gitarre, Klavier, Vibraphon und Bass kompositorisch berücksichtigt und spannend realisiert.

Die CD erscheint im Oktober bei ATS Records - www.ats-records.de

CD Trio - Vorschau
 

CD - Sounds & ...18. 4. 2007

manfred paul weinberger quARTet – sounds&dependencies

CD bestellen/anhören: www.mpweinberger.at

Nach der DVD Produktion `treading the unknown´ mit `Austria meets Canada´ im Jahr 2006 beschäftigte ich mich mit der Suche nach einem Bandkonzept um Kompositionen in einem intimeren Kontext zu realisieren. Dem schöpferischen Gedanken folgt naturgemäß die Frage, mit welchen Klangfarben man diese Musik realisieren wird und wer die Persönlichkeiten sind, mit denen man sich auf diese Arbeit einlassen kann. Im Herbst 2006 traf sich das Quartett erstmals in dieser Besetzung. Danach war klar, dass es genau diese Band sein musste mit der die Idee sounds&dependencies realisiert werden sollte.

Das Quartett spielt sich mit den Strukturen der Kompositionen in einer Weise, dass durch die Interpretation der Musik eine persönlich geprägte Ästhetik entsteht. Manch Komponiertes ist streng durchdacht und manche Stücke entwickeln die Atmosphäre in dem Raum, der für die kollektive Improvisation des Quartettes geschaffen wurde.

Auf der CD sind zwei Kompositionen mit Texten von André Heller und Helmut Qualtinger. Es sind Texte aus dem Buch `sitzt ana und glaubt er is zwa´. Die Interpretation der beiden Texte und wie sie in Beziehung zu den Kompositionen gesetzt werden verleiht dieser Produktion eine spezielle Qualität.

Musik wird in einem kammermusikalischen Jazz- Kontext interpretiert - Klänge und Bezüge im Spannungsfeld zwischen Improvisation und Komposition.

Manfred Paul Weinberger, Trompete/Flügelhorn
Christian Bakanic, Akkordeon
Christian Wendt, Kontrabass
Alfred Vollbauer, Schlagzeug

Gast:
Manfred Mitterbauer, Stimme

 

oöJJö4. 3. 2007

Im April/Mai wird die erste CD mit dem Orchesterprojekt `Oberösterreichischen Jugendjazzorchester´ veröffentlicht.
Im April/Mai wird die erste CD mit dem Oberösterreichischen Jugendjazzorchester veröffentlicht. Die Aufnahmearbeiten zur Produktion `The French Horn Project´ konnten noch im Dezember abgeschlossen werden. Es ist eine aussergewöhnliche Jazzorchesterbesetzung und die Band hat nach drei Konzerten vor der Aufnahme im Studio sehr focusiert und professionell gearbeitet. Die CD wird bei Studio Weinberg erscheinen und von ATS Records vertrieben. Info:www.landesmusikschulen.at
 

Rezension auf Tanznetz.de8. 1. 2007

Die DVD `Treading The Unknown´ ist veröffentlicht !
Auf dem Tanzportal Tanznetz.de wurde die Produktion `Treading The Unknown´ Rezensiert: www.tanznetz.de

Viel Reisen, spannenden Begegnungen und das gegenseitigen Interesse umschreiben die spannende Vorbereitungszeit. Gegenwartstanz aus dem indischen Musikzentrum Pune in Verbindung mit meiner Arbeit als Komponist und Interpret ist Intention dieses Projektes. Schon vorweg - das Booking läuft bereits und im Oktober/ November 2007 ist `Austria Meets Canada - Indian Choreographies´ wieder live zu erleben.
Info / Multimedia:www.mpweinberger.at
DVD bestellen: www.mpweinberger.at
Bilder: www.mpweinberger.at

Vertrieb
Österreich - Exraplatte
Deutschland und Schweiz - LeiCom/Jazznetzwerk

Tanzportal - www.tanznetz.de
 

iTunes30. 10. 2006

Neu! Im `iTunes´ musicstore erhältlich:
`Dancing Ganesh´:phobos.apple.com
`Spirit Of Old Europe´:phobos.apple.com
Soundtracks von `Treading The Unknown´:phobos.apple.com
 

CD Neu - Ankündigung18. 4. 2006

`Dessöwe Aundas´ oder `Thomas Bernhard Groovt´.
Das `Upper Austrian Jazz Orchestra´ präsentiert unter der Leitung von Christian Maurer in kürze seine neue CD.

Die Wirkung ist Teil des Werkes: Für kaum einen Schriftsteller gilt dies so sehr wie für Thomas Bernhard, der seine Texte dezidiert in einen öffentlichen Raum gestellt und ihre Wirkung entsprechend kalkuliert hat. Mit Wiederholungen und Variationen, Sprachryhthmen und Signalen hat er einen eigenen Ton geschaffen; und wie kein anderer Autor seiner Zeit wurde er imitiert, persifliert, nachgeschrieben.

Dasselbe anders.
So läßt sich Bernhard, ein Liebhaber klassischer Musik, auch musikalisch abwandeln, umso mehr als Literaturkenner ja oftmals seinen Werken eine eigene Musikalität zugesprochen haben. Es liegt gewissermaßen auch in der Konsequenz dieser Dichtung, daß nun Musiker hier ansetzen - insbesondere oberösterreichische. Sie kommen, wie ein typischer Bernhardscher Umkehrschluß heißt, "aus der entgegengesetzten Richtung" und doch aus der gleichen Umgebung.

Dessöwe Aundas.
Die Musiker des "Upper Austrian Jazz Orchestra" hat es beeindruckt, mit welcher Hartnäckigkeit, mit welcher Variationskraft bei Bernhard die eigene Lebensproblematik in der ästhetischen Gestaltung zum Ausdruck kommt. Wie weit kann, inwiefern soll die eigene Geschichte in die Kunst einfließen?

Diese Frage stellen sie sich auch, wohl wissend, daß die musikalische Umsetzung mehr Umwege braucht als die literarische. Aus einer künstlerischen Distanz und aus einer geographischen Nähe kann das "Upper Austrian Jazz Orchestra" andere Perspektiven auf Bernhards Lebens-Werk bieten, aus dem es verschiedene Anregungen aufnimmt.

Neun Komponisten aus den Reihen des Orchesters selbst haben Texte, Passagen, Themen, Motive, Signale, musikalische Vorlieben Bernhards zu einem Jazzkonzert verarbeitet, in dem der Schriftsteller zur Musik und - mit der Vokalistin Ali Gaggl - zur vertonten Sprache kommt. Der Vielfalt des Anregers entspricht die Vielschichtigkeit der Komposition:

Gerald Preinfalk
"Was werde ich tun..."

Robert Friedl
"Der Untergeher"
"Part 1: Die lebenslange Sehnsucht nach Isolation"
"Part 2: Der Untergang !"

Manfred Weinberger
"Übertreibungskünstler ?"

Alfred Vollbauer
"Die Macht der Gewohnheit"

Robert Bachner
"Die Ursache" ­ Eine Differenzierung

Christian Maurer
"Ahnenkult"

Christian Bachner
"Der Stimmenimitator"

Helmar Hill
"Der Sänger"

Die Wirkung der bedeutenden Künstlerpersönlichkeit findet sich so in einen anderen Bereich der Kunst übertragen. Die Stimmen des "Übertreibungskünstlers" und "Stimmenimitators" liefern Inspiration und Anreiz zur kunstvollen Variation.

Dr. Klaus Zeyringer


 

Bigband Workshop - ein Bericht1. 2. 2006

In der Osterwoche – vom 8. bis 12 April - fand heuer bereits zum 8. Mail der mittlerweile zur österlichen Tradition gewordene Big Band Workshop des „Upper Austrian Jazz Orchestra“ (UAJO) statt. Ort des Geschehens ist die in den Osterferien vom Schulbetrieb befreite Landwirtschaftliche Fachschule Weyregg in der Gemeinde Weyregg / Attersee.

Der Workshop wurde auch heuer wieder am ersten Tag vom UAJO mit seinem aktuellen Konzertprogramm eröffnet. Unter der künstlerischen Leitung von Prof. Christian Maurer unterrichtete an den darauf folgenden Tagen ein ausgewähltes Team, welches sich aus Mitgliedern des UAJO zusammenstellte. Der Inhalt des Workshops ist praxisorientiert und umfasst Jazzcombo, Satzproben, angewandte Theorie, rhythmisches Training, Eartraining, Einzel- und Gruppenunterricht am Instrument bis hin zum Spiel in der Big Band. Die Jazzsängerin Ali Gaggl hatte aufgrund der großen Teilnehmerzahl unterstützend zwei Pianisten zum erarbeiten der Stücke in ihrer Gesangsklasse mit dabei. Die erarbeitete Musik wurde im Rahmen eines vier stündigen Abschlusskonzertes von (ausnahmslos) allen TeilnehmerInnen präsentiert.

Es ist ein Workshopkonzept das man von Jazzworkshops die gut funktionieren wahrscheinlich kennt. Das besondere „Etwas“, was den Big Band Workshop in Weyregg ausmacht, ist die vertraut-, familiäre Atmosphäre, das gute Zusammenspiel von hoch engagierten unterrichtenden Musikern und die zur Verfügung stehende Infrastruktur des Gebäudes. Die vier Wände der Landwirtschaftlichen Fachschule bieten Platz (wir erlebten in den 8 Workshopjahren bis 120 TeilnehmerInnen) für Nächtigung, Verköstigung, Unterricht und es ist im Erdgeschoß ein großzügiger Veranstaltungsraum verfügbar. Die TeilnehmerInnen müssen somit zwischen Essen, Schlafen und Unterricht das Gebäude nicht verlassen. Dieser Umstand begünstigt einerseits einen maximal möglichen Fokus auf die Sache an sich und es entsteht eine Dynamik, die vor allem in den abendlich bis nächtlichen Jamsessions- seine Hochblüten hervorbringt.

Erfahrungsgemäß sind es diese, vom Spieldrang vorangetriebenen, Abende, die bei den TeilnehmerInnen als die stärksten Erlebnisse in Erinnerung bleiben. Musikalische Eindrücke, die sich nach einem straff durchgeplanten und ergiebig gestalteten Unterrichtstag, nämlich aus der Situation heraus, entwickeln. Von Musik, zu der sich plötzlich ein Stepptänzer gesellt, zum Bebop, Hardbop über Groove- Einschübe hin zur freien Passagen mit szenischer Darstellung. Das was Unterrichtet – gelehrt und gelernt – wird, findet unmittelbar darauf seine Anwendung in dem es mit dem kollektiven Spieldrang verschmilzt.

Dem Wohlbefinden wurde durch die hervorragende kulinarische Versorgung – die „Kochwerkstatt“ unter Chefkoch Heinrich Lederer aus Schörfling zeichnete sich aus - noch eine besondere Note verliehen.

Ein herzliches Dankeschön dem Bürgermeister Staudinger und der Leitung der Landwirtschaftlichen Fachschule, die mit ihrer kooperativen Haltung den Workshop in Weyregg möglich machten. Franz Milacher ist selbst Musiker, leitet drei Ensembles und organisiert seit 8 Jahren als Initiator und Hauptverantwortlicher die Erfolgsgeschichte „Big Band Workshop in Weyregg“. Er leistet mit dieser Arbeit in Oberösterreich einen sehr wichtigen Beitrag für die österreichische Jazz und Bigbandlandschaft! Ihm gebührt für dieses Engagement und Leistung großer Dank!

 

CD Release - AMC1. 8. 2005

`Dancing Ganesh´ ist nach `Personal Colour´und `Spirit of Old Europe´ die dritte CD-Veröffentlichung des Projektes `Austria meets Canada´. Die kompositorische Balance der Instrumente in dieser Besetzung betont die kammermusikalische Qualität in zeitgenössischem Jazzkontext. Rhythmische Strukturen klassischer indischer Musik fügen sich subtil in die Klangbilder ein.

Presse:
... die Beschäftigung mit klassischer indischer Musik ist hier nicht nur ein ausgesprochener Hörgenuss, es ist auch komplex-synergetischer Jazz, ohne dabei im Ethno-Eck zu wüten.

Don Thompson:
Manfred Paul Weinberger und ich arbeiten jetzt seit drei Jahren zusammen. Wir sind auf drei Tourneen gewesen, und dies hier ist die zweite CD, bei der ich mitgemacht habe. Für diese CD hat Manfred Musik geschrieben, die eine der größten musikalischen Herausforderungen ist und zu dem Interessantesten gehört, was ich in den letzten Jahren überhaupt gespielt habe...


CD Bestellen: www.mpweinberger.at
 

DVD Produktion15. 5. 2006

Meine Aktivitäten im Frühjahr konzentrieren sich auf die Arbeit mit dem neuen Projekt `Austria meets Canada – Indian Choreographies´. Ein Konzertrogramm, das in einigen Wochen als Video DVD erhältlich sein wird.

Mit dem achtköpfigen Ensemble präsentierten wir im `Porgy&Bess´, `Schlachthof Wels´ und im `Forum Neuhofen´ ein Programm, bei dem ich bis zur ersten gemeinsamen Probe im Detail nicht einschätzen konnte auf was ich mich einlassen werde. Die Frage - Wie werden die Elemente auf der Bühne zusammenwirken? - ergibt sich aus den Umstand, dass dies die erste Arbeit ist, bei der Tanz in meine Musik integriert ist.

Das Experiment betrifft vor allem das kompositorische Einbeziehen von rhythmischen Elementen der indischen Musik die choreographisch/tänzerisch realisiert werden sollten. Dies ohne Verlust der Qualitäten an denen wir in unserer Musik seit Jahren arbeiten. Trotz best möglicher Vorbereitung und Kommunikation mit Don Thompson und vor allem mit Shama Bhate blieben für uns Fragen offen, die erst in der gemeinsamen Probenarbeit geklärt werden konnten.

Mir wurde in den Verhandlungsgesprächen mit den Veranstaltern bei denen wir spielten (vor allem jedoch dort, wo wir letztendlich nicht spielten) auch klar, dass sich niemand wirklich vorstellen konnte, wie sich ein Konzertprogramm mit dieser Formation gestalten würde – indischer Tanz und Sitar sind in das Ensemble kompositorisch und improvisatorisch integriert. Auch in der Reaktion der Presse - die überwiegend positiv war - kommt deutlich hervor, dass sich Kritiker aus dem Jazzumfeld nicht sicher sind, wie man mit indischem Tanz in diesem Kontext umgehen soll. Mit Musik von John Mc Laughlin (Shakti), Don Cherry oder Charlie Mariano kann unsere Musik sicherlich nicht verglichen werden (Musik dieser drei Musiker wurde unserem Konzert gegenüber gestellt). Deren Arbeit liegt ganz gewiss eine andere Intention zugrunde.

Nach den Aufnahmearbeiten dieser Produktion freue ich mich schon gelassen auf die Veröffentlichung der DVD. Mit dieser Neuerscheinung werden die offenen Fragen ausreichend beantwortet.

Ich verwirklichte dieses Projekt mit einem Ensemble, mit dem ich in den letzten Jahren viel an meiner Musik gearbeitet habe - `Austria meets Canada´. Christian Maurer- Sax/Klar., Alfred Vollbauer- Dr, Hubert Kalupa- B, neu dabei ist Primus Sitter an der Gitarre, der Kanadier Don Thompson am Vibraphon ist bereits für die dritte Produktion aus Toronto gekommen. Aus Indien kam Ravi Chary- Sitar (Bombay) und Shame Bhate- Tanz (Puna). Mit den beiden indischen Musikern ist das die erste gemeinsame Produktion.

Für die Filmaufnahme und Filmschnitt der Produktion `Treading The Unknown´ konnte ich `blackbox films - Leopold Lummerstorfer´ gewinnen. Erscheinen wird die DVD noch vor den Sommermonaten beim Jazzlabel `ATS Records´

Foto: Martin Arbeithuber
 

Indische Rhythmik15. 10. 2005

Im Landesbildungszentrum Schloss Weinberg findet ein viertägiger Workshop - Indische Rhytmik statt. Vom Musik- und Tanzinstitut "Nad Roop", Puna / India - kommen drei Musikerpersönlichkeiten die sich in Ihrer Kunst - im Unterricht und auf der Bühne - bereits etablierten.

Die Dozenten:
Ravi Chary
Shama Bhate

Zum Institut: www.nadroop.com

Workshopinhalt:
Indische Rhythmik ist aus mehreren Gründen ein hoch relevantes Fachgebiet für die europäische Musik und Musikausbildung. Warum? Die indische Rhythmik wird in kleinen und großen Gruppen unterrichtet. Es ist ein Unterricht, der als Instrument den Körper und die Stimme zum Einsatz bringt. Formabläufe werden geklatscht und die rhythmischen Figuren werden simultan rezitiert. In der indischen Musikpädagogik gilt dieses Fach als Basis für alle InstrumentalistInnen, SängerInnen und TänzerInnen. Das bedeutet: indische Rhythmik ist ein fachübergreifendes Thema, das somit den verbindenden gemeinsamen Nenner dieser Musikkultur darstellt. Die körpernahe Methode der Vermittlung entspricht auch dem Ideal einer modernen und erlebnisorientierten Musikpädagogik.

Bei diesem Workshop werden einfache Grundformen der indischen Rhythmik rezitiert. Es werden Prinzipien und Strukturen der indischen Rhythmik geklärt und mögliche Anwendungen der Rhythmen in der Gruppe erprobt. Für TänzerInnen finden parallel dazu eigene Tanzsessions statt, in denen elementare Tanzformen vom Kathak Tanz vermittelt werden. Es wird in den vier Tagen auch eine gemeinsame Abschlussveranstaltung vorbereitet, in der die TeilnehmerInnen auch eine klassische Darbietung der indischen Tanzkunst Kathak erleben werden.

Kursbeitrag: € 150,-
Unterrichtssprache: Englisch
Anmeldeschluss: 1. Feber 2006
 

CD Release - UAJO22. 3. 2006

Michael Gibbs und seine Interpretation von Glenn Millers Musik - das `Upper Austrian Jazz Orchestra´ mit einer neuen CD Produktion.

Grandsegnior, Komponist und Arrangeur aus England, der im Verlauf seiner Karriere mit Stars wie Pat Metheny, John McLaughlin, John Scofield, Michael Mantler, Mike Stern, Joni Mitchell, Whitney Houston, Carla Bley, Gary Burton, Laurie Anderson und Peter Gabriel zusammenarbeitete, ist es ein Anliegen, den Sound von GLENN MILLER mit modern ausgerichteten Jazzorchestern neu zu präsentieren. Nach einer nun ca. 80 jährigen Entwicklung der Big-Band-Musik verwandelt einer der herausragendsten Jazzorchesterkomponisten die Musik von Glenn Miller in ein anspruchsvolles und zeitgemäßes Konzertereignis.

CD online im ATS Shop bestellen:www.ats-records.de
Info zum `Upper Austrian Jazz Orchestra´: www.toene.at
Discography Michael Gibbs: gibbs.onttonen.info

 

CD Release - Schwarzmarkt1. 3. 2006

Die Bandleaderin Gina Schwarz veröffentlicht anfang April eine neue CD mit ihrem Quintett `Schwarzmarkt´.
Die Termine der bevorstehenden CD Präsentationskonzerte sind unter `Concerts´ zu finden.
Gina Schwarz präsentiert ihre Musik gemeinsam mit Robert Bachner - Posaune, Manfred Paul Weinberger - Tp/Fgh, Reinhard Micko - Klavier und Klemens Marktl - Schlagzeug.

Der neue Tonträger erscheint beim Österreichischen Jazz- Label `ATS Records´ und wird von Extraplatte vertrieben.

CD online im ATS Shop bestellen:www.ats-records.de
Ginas Homepage: www.ginaschwarz.com

 

UAJO /`Song-Song´1. 4. 2009

`SONG - SONG´ oder `7 Musen und 4 Laster´

Das neue Programm des UAJO ist nach dem Programm mit Texten von Thomas Bernhard ein weiteres Projekt, in dem mit deutschen Texten gearbeitet wird.

Österreichische Autoren haben Texte geschrieben, welche von Musikern des Orchesters musikalisch konzipiert, bearbeitet, vertont, arrangiert ... wurden.

Evelyn Schlag, Gerhard Ruiss, Semier Insayif , Wolfgang Kuehn, C.W.Bauer und auch Tini Kainrath übernahmen die Aufgabe, quasi „Song“- Texte zu schreiben, und Christian Bachner, Robert Bachner, Robert Friedl, Helmar Hill, Christian Maurer, Andy Pranzl, Gerd Rahstorfer, Andy See, Primus Sitter, Alfred Vollbauer und Christian Wendt komponierten die Musik.

Dieses Projekt wurde vom österreischischen Literaturwissenschaftler Dr.Klaus Zeyringer begleitet.

INFO: www.toene.at
 

Jugend-Musik Festival2. 4. 2009

Oberösterreich wird im Mai 2009 zum musikalischen Zentrum Europas. Mit Linz als europäischer Kulturhauptstadt 2009 wird von 21. bis 24. Mai 2009 das 10. Europäische Jugend-Musikfestival ausgetragen. Musikbegeisterte Jugendliche aus vielen europäischen Ländern werden... www.megahertz.at
 

06.2005 - CD Neuerscheinung

Don Thompsons neue CD "Ask Me Later"- mit Phil Dwyer, Jim Vivian und Terry Clarke - ist ab sofort unter www.cbcshop.ca erhältlich.

"Don Thompson is something of a Canadian legend. He is a brilliant pianist, bassist, vibraphonist and composer who has been at the forefront of the Canadian jazz scene for over forty years."
 

05.2005 - Neu im Internet

Nad Roop - ein Institut für klassischen indischen Tanz und Musik in Puna/Indien - ist seit Mai 2005 mit einer tollen Homepage im Internet vertreten: www.nadroop.com
 

11.2004 - Konzertbesprechung11. 6. 2004

Musikjournalistin Sabine Fauland


 

04.2004 - CD Besprechung26. 3. 2004

Manfred Paul Weinberger ist ein oberösterreichischer Jazztrompeter, der mit dem Projekt Austria meets Canada seine Fühler in internationale Gefilde ausstreckt.
Mit "Spirit of Old Europe" (ATS Records) liegt jetzt die dritte Edition dieses Work in Progress vor. Der kanadische Gast ist diesmal der Pianist Don Thompson, der ebenso wie zwei Streicher - großartig Andi Schreiber an der Violine - die Klangpalette gehörig erweitert.
Weinbergers Stücke sind aus dem Hauptstrom der Jazzmoderne, rhythmisch komplex und durch erstklassige solistische Arbeit gewürzt. Neu sind 12 kleine improvisierte Duette, in die alle Mitglieder des Septetts integriert sind. Ein Dokument mit internationalem Format.
"Funny Monkeys", "About A Whisper"

OÖ Nachrichten (Ch. Haunschmid) - 26.03.2004

 

Konzertbesprechung

?...Manfred Paul Weinberger weist sich als Trompeter und Flügelhornist der lyrischen Seite aus. Er liegt damit auf der Linie des großen Kenny Wheeler, den er am Samstag im Rossstall in Lambach mit einem Tribut würdigt...?

OÖ Krone

 

CD Besprechung7. 2. 2007

„... Der Junge Weinberger präsentiert sich nicht nur als erstklassiger Trompeter, sondern vor allem als hochtalentierter Komponist. Seine Stücke sind auf der Höhe des zeitgenössischen Jazz, haben Esprit und Charme. Hardbopreflexionen und Latinsounds, mehrteilige Suiten überzeugen durch Komplexität und Einfallsreichtum. Die Solisten haben viel Raum für Improvisationen. Großartig Saxophonist Christian Maurer und Posaunist Hugh Fraser, beide mit mächtigen Ton und sprühender Phantasie..."

OÖN

 

Konzertbesprechung7. 2. 2007

„...Die Fülle von Melodien und klug kombinierten Klängen zeigt, wie gut der Gelehrige mit Glück als Entwerfer in einer Jazz-Gegenwart wirkt....“

OÖN

 

CD Besprechung7. 2. 2007

„Ein Jazzprojekt feinster Güte. Stilistisch nicht einzuordnen. Hier wird aus 100 Jahren Jazztradition eigenständige, neue Kammermusik geschaffen.”

"musik aktuell - neue Musik in NÖ"

 

06.2005 - Oberösterreichisches Jugend Jazz Orchester18. 6. 2006

Die Arbeitsphase 2004/05 mit dem Oberösterreichischen Jugend Jazz Orchester wird mit 1. Juli - ein open Air Konzert in Stadl Paura - abgeschlossen sein. Für das kommende Jahr ist ein Hornprojekt "The French Horn Project" geplant. Die klassische Bigbandbesetzung wird um vier Hörner und um eine Tuba erweitert. Im Rahmen eines Kompositionsprojekts werden vier oberösterreichische Komponisten Werke für diese Besetzung erarbeiten.

Eine Pressestimme (OÖN) zum Konzert am 31.05.2005 im Brucknerhaus
Mutig, selbstbewusst
Der erste Eindruck: Ein sympathischer Haufen jugendlicher Jazzenthusiasten, noch etwas linkisch im Auftritt. Frisch und unverbraucht präsentierte sich das OÖ. Jugendjazzorchester am Dienstag im Linzer Brucknerhaus. Schlagzeuger Alfred Vollbauer hat mit den Musikschülern ein recht anspruchsvolles Programm erarbeitet, das mit Lust und Spaß musiziert wurde. Klassiker werden mit Elan intoniert. Mit Bob Brookmeyers Nasty Dance hat die Band auch ein echtes Virtuosenstück im Gepäck. Dem stellt sie Eigenes gegenüber. Das verlangt Mut und zeugt von Selbstbewusstsein. Die Kompositionen halten einem Vergleich durchaus stand, selbst wenn die Stücke der Meister komplexer gebaut sind.

An Jazzgrößen orientiert
Auch die Soli der Instrumentalisten sind auf hohem Niveau, technisch blitzsauber. Man hört die Vorbilder, an denen sie sich orientieren, eine gestopfte Trompete erinnert an Miles Davis, ein sehnsuchtsvolles Tenorsax an Johnny Griffin. Aber dazu sind die Jazzgötter ja da. Die Ansätze sind gut, die Ausbildung profund, das Talent unüberhörbar. Performances wie diese geben Zuversicht. Bravo!"

Info zum OÖ Jugend Jazz Orchester > www.landesmusikschulen.at
 

08.2004 - Booklettext zur CD `spirit of old europe´18. 8. 2004

"Europäischer Jazz" ? dieser Begriff wurde auf einem unserer Konzertplakate verwendet, und ich möchte an dieser Stelle die Idee dahinter einmal genauer beleuchten: europäischer Jazz als Gegensatz zu amerikanischem Jazz.
Seit vielen Jahren wird der europäische Jazz in den USA und in Kanada nicht ernst genommen. Musiker ebenso wie Musikkritiker behaupten, die europäischen Jazzmusiker hätten keinen Swing, sie könnten keinen Blues spielen und ihrem Jazz fehlten es schlicht an den entsprechenden Wurzeln.

Vor 50 Jahren mag diese Aussage richtig gewesen sein. In den letzten Jahren jedoch hat sich die Situation grundlegend geändert: Die europäischen Jazzmusiker von heute können den Blues spielen, sie haben Swing, und was die Wurzeln betrifft - sie haben durchaus welche, wenn auch aus einer unterschiedlichen Tradition heraus.


Anders als in den USA wird man in Europa nicht mit Frank Sinatra und seinen Cole Porter-Songs groß, nicht mit Porgy and Bess, gespielt von Miles Davis oder Gil Evans und auch nicht mit Count Basie oder Duke Ellington.

Sicher, europäische Musiker hören und beschäftigen sich ausgiebig mit dem amerikanischen Jazz, aber sie tun dies ebenso intensiv mit klassischer Musik des 20. Jahrhunderts. Dies hat einen großen Einfluss auf ihr Spiel und auf die Art, wie sie komponieren. Dabei nimmt in ihrem Bewusstsein die avantgardistische Musik von Künstlern wie Antony Braxton oder Cecil Taylor einen hohen Stellenwert ein. Tatsächlich spielt für einen großen Teil des europäischen Jazz die freie Improvisation eine entscheidende Rolle.

Es ist in gewisser Weise als Ironie zu betrachten, dass dieses Element derzeit aus dem amerikanischen Jazz zu verschwinden scheint. So gesehen sind es vielleicht gerade die Europäer, welche den Jazz vorantreiben ? während einige der größten Stars in USA oder Kanada dazu entschlossen scheinen, das genaue Gegenteil zu tun.

Es war für mich ein fantastisches Erlebnis, mit Manfred und seiner Band zu spielen. Sie alle sind herausragende Musiker, und die Musik gehört zum Interessantesten und Originellsten, was ich seit langem gehört habe."

Donald W. Thompson

 

04.2004 - CD Besprechung1. 4. 2004

Austria meets Canada III – die Idee zu dieser Projektreihe entstand 1997 als Manfred Paul Weinberger das erste Mal die Sommerakademie im Banff Centre fort he Arts in Canada besuchte. Zusammenarbeiten mit den kanadischen Musikern Hugh Fraser, tb, und Don Thompson, p, entstanden.
„Spirit of old Europe“ ist das Ergebnis des Zusammenwirkens von Don Thompson, p, Manfred Paul Weinberger, tp/fh, Stephan Braun, vc, Christian Maurer, s/bcl, Hubert Kalupa, b, Alfred Vollbauer, dr, und Andreas Schreiber, v. Die Kompositionen sind moderner Jazz, bei dem Platz für verschiedenste Rhythmen und Melodien geschmackssicher genutzt wird.
Projektorientiert zu arbeiten und trotzdem mit einer Gruppe von Musikern über einen längeren Zeitraum etwas Persönliches zu entwickeln ist der Anspruch des Leaders Weinberger, der hier vollends erfüllt wird. Konversationen über Blues und Swing und Soli aller Beteiligten geben dem Tönträger alles, was er braucht, um spannend und frisch bei uns anzukommen.

Jazzzeit (bak) - Ausgabe April 2004